Nur dass das mal verstanden wird!

Da kommt ein vor Jahren einmal (satzungsgemäß einjähriges) Gastmitglied bei der Grundrechtepartei gewesener Herr aus Berlin. Eben gerade mit einem Brief. Geschäftsmäßige Rechtsberatung und so. Damals Gastmitglied geworden, weil er den Schutz der Grundrechtepartei als politische Partei gemäß Art. 21 GG suchte, um politischen Beistand in Rechtsfragen zu suchen, die durchaus hinterfragenswert sind – nicht zuletzt, weil sie auf unserer Arbeit beruhen (vgl.: https://rechtsstaatsreport.de/)

Zu diesem Zwecke erklärte sich der Herr aus Berlin mit allen Zielen der Grundrechtepartei gemein und spendete auch eine Summe von ca. 1.500 Euro. Selbständig, Steuerberater, gut im Geschäft. Gut für`s Geschäft?

Die Gastmitgliedschaft des Herrn aus Berlin ist lange erloschen. Ein Antrag auf Wahl zum Vollmitglied wurde nicht gestellt. Ein späterer erneuter Antrag auf Gastmitgliedschaft, gestellt im Zwang der Hilfesuche wegen seiner Verhaftung aus welchen Gründen auch immer, hatte zwar unmittelbare und erfolgreiche Hilfe zur Folge, aber keine Zusage zum Antrag und eine späte aber deutliche Absage zur Folge aus dem Grunde, dass eben dieser Herr sich in Gemeinschaft mit anderen Gleichgesinnten an der feindlichen Übernahme der Grundrechtepartei versuchte. Und nie ging es um das wenige Geld der Grundrechtepartei und nie um ihren Namen. Immer nur um Demokratie und das Grundgesetz usw.

Nun schreibt uns dieser Herr aus Berlin einen Brief, in dem steht, dass er aus der Grundrechtepartei austritt und – bitte alle festhalten – ihm aus eben dem Grunde seines Austritts Geld aus dem Vermögen der Grundrechtepartei zustünde, weil er »Mitglied« gewesen sei. Für die Recherchefreudigen das Stichwort (Tag): Auseinandersetzungsguthaben. Und wir hätten es – weil unser Geld offenbar nicht genug ist – weiterhin zu unterlassen, den Namen der Grundrechtepartei zu verwenden.

Nur damit vielleicht einfach einmal – bei Freund und Feind – darüber reflektiert wird, mit was für einem Scheiß wir uns herumschlagen müssen, welcher uns viel Zeit für das Wesentliche raubt: Unser möglicher Beitrag zur Rettung der sozialen Demokratie.

4 Gedanken zu “Nur dass das mal verstanden wird!”

  1. Wenn die Forderungen und vermeintlichen Ansprüche juristisch haltlos sind, eine Mitgliedschaft nachweislich nicht bestand, muß doch niemand darauf eingehen. Der Herr aus Berlin müßte doch seine Forderungen nachweisen und belegen. Kann er das, oder kann er das nicht? Warum ist das denn für Euch ein Problem zum herumschlagen? Das wäre es doch nur, wenn er seine Behauptungen beweisen könnte.
    Wozu sollte eine Strafanzeige gut sein? Weil er unrechtmäßige Forderungen stellt? Das passiert doch in diesem Lande dauernd. Ich denke spontan an Rundfunkbeitrag & Co. Da herrscht wirklich geistige Verwirrtheit. Eigenartig, das…

    • Das Problem hierbei ist, dass der Herr diverse unwahre Tatsachenbehauptungen veröffentlicht, welche uns schwerster Straftaten beschuldigen. Hierzu tritt seine Teilnahme mit anderen am fortlaufenden Versuch der feindlichen Übernahme der Grundrechtepartei und vor allem ihres Vermögens. Aus diesem Grunde müssen wir dem öffentlich entgegentreten.

  2. Was muss bzw. kann man als Betroffner tun, um eine derart (offenbar juristisch vorgebildete) verwirrte Person einem Landeskrankenhaus zwecks Überprüfung seiner Gehirnfunktionen zu(zu)führen (zu lassen)?

    • Strafanzeige erstatten und der Sache ihren Lauf lassen. Das Problem hierbei ist, dass wir wissen, wie das enden kann für diese Person, weshalb wir da noch sehr schwankend sind. Wenn nämlich bei einem Strafprozess ein Freispruch mangels Schuldfähigkeit ergeht, kann es passieren, dass der arme Kerl für lange Zeit in die Psychiatrie muss ohne die Chance auf ein Wiederaufnahmeverfahren (vgl.: https://grundrechtepartei.de/rechtsstaatsreport/wiederaufnahmeverfahren-bei-freispruch-und-massregel/).

      Wir wissen also noch nicht, wie wir abschließend damit umgehen werden. Aber wenn wir uns dessen andere Aktivitäten zum Schaden der Grundrechtepartei so ansehen und berücksichtigen, dass er dem Anschein nach noch mindestens zwei andere Personen mit im Boot sitzen hat, um die Grundrechtepartei und vor allem deren Vermögen rechts- und satzungswidrig zu übernehmen, müssen wir hier aller Voraussicht nach von einer zumindest teilweise geschäftsmäßig operierenden Gruppe ausgehen.

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